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alternative Befestigung für den Black Rapid

So, heute mal ein kleiner Nachtrag zu meinem Artikel „Black Rapid vs Sun Sniper“, auch wenn es die Anzahl der Kommentare nicht vermuten lässt, der mit 429 Seitenaufrufen meistgelesene Artikel meines Blogs …
Im Artikel „Geschenke für Fotografen“ hatte ich zwar auch schonmal den kurzen Hinweis gegeben, aber da es auch in einer der letzten HappyShooting-Folgen angesprochen wurde, hier nochmal ein eigener Artikel mit Bild dazu.

Und zwar geht es um das Problem, dass sich manchmal die in das Stativgewinde gedrehte Schraube der Gurte löst und die Kamera dann im Extremfall natürlich irgendwann herunterfallen kann.
Mir persönlich ist das zwar nie beim Tragen des Gurtes aufgefallen, allerdings stellte ich es zweimal nach dem Herausnehmen der Kamera aus dem Rucksack/Tasche fest.
Davon beunruhigt und von dem Problem genervt, dass ich zum Nutzen der Kamera auf dem Stativ auch immer die Schraube rausdrehen muss, kam ich irgendwann auf die Idee auf die eigentlich simple Idee doch glein meine benötigte Schnellwechselplatte dran zu lassen und an der dort vorhandenen Möglichkeit den Rapid einzuklinken.
Mit dieser Lösung hatte ich bisher keine Probleme mehr.

Nachdem ich übrigens einmal zu einer Fototour zwar Stativ aber keine Wechselplatte dabei hatte, weil die noch an einem meiner Teleobjektive hing, welches ich nicht mit hatte, habe ich noch ein paar zusätzliche Platten an meinen beiden Telekobjektiven mit Stativschelle angebracht, so dass ich nun im Normalfall gar nicht mehr zu wechseln brauche.

Black Rapid vs Sun Sniper

Es gibt einen Nachtrag zu diesem Artikel!

Überlegt habe ich schon lange mir einen dieser Gurte zu holen, irgendwie hab ichs aber immer aufgeschoben. Da zu Weihnachten wieder die berühmten Fragen kamen, was man sich den wünsche, habe ich mir kurzerhand so einen Gurt schenken lassen.
Nicht zuletzt der Artikel über den BlackRapid bei lens-flare.de hat mich dann eben diesen auswählen lassen.

Die Eindrücke nach meinen ersten Touren sind wirklich positiv. Für Outdoor möchte ich solch einen Gurt nicht mehr missen. Ob im Tierpark mit 70-200er Tele oder auf der Grünen Woche mit dem Speedlite 580 dran, die Konstruktion lässt sich seitlich wirklich sehr angenehm tragen. Auf der Messe muss man halt bei großem Gedrängel nur sehen, dass man das Gerät etwas nach vorne hängen lässt, was aber sehr gut geht.
Ich erinnere mich mittlerweile nur noch mit Grauen daran, solche Konstellationen mit einem Halsgurt tragen zu müssen.

Im Studio hatte ich den Rapid auch mal probiert, hab mich aber irgendwie immer fast aufgeängt, so dass ich ihn schlußendlich abgemacht habe. Fürs Studio finde ich ihn also nicht so praktisch, zur Not lässt man ihn dort einfach um den Hals hängen, wobei er sich in der Position nicht so gut macht, wie der normale Gurt. Die Kamera hängt dann irgendwie immer über.

Vor kurzem veröffentlichte Steffen auf lens-flare.de auch einen Artikel über den Sun Sniper. Nachdem ich mir seinen Artikel durchgelesen habe, habe ich nochmal vermehrt drauf geachtet, wie ich eigentlich mit den Karabiner umgehe. Ich habe dabei festgestellt, dass der Karabiner für mich eigentlich mehr oder weniger unnötig ist. Zum einen ist es auch etwas fummelig den zu entsichern und abzumachen. In der Zeit hat man den Gurt auch fast schon rausgeschraubt. Zum anderen habe ich den Gurt in den meisten Fällen eigentlich nur dann rausgedreht, wenn ich die Kamera irgendwo auflegen wollte und da hätte mir das Lösen des Karabiners auch nichts gebracht, weil dann immer noch unten die Öse dran ist und man die Kamera nicht vernünftig abstellen kann.

Mein Fazit: Prinzipiell bin ich mit meinem Gurt zufrieden, ist einfach sehr praktisch die Kamera auf längeren Fototouren so zu tragen. Möglicherweise würde ich aber nach heutigem Stand doch lieber den Sun Sniper in der Version ohne Karabiner holen.

Compactflash oder SD/HC/XC

Tja, meine EOS 50D läuft ja noch mit Compactflash-Karten, aber irgendwie scheint die Zeit von CF doch so langsam gezählt, da neuere Modelle von Kameras, zuletzt auch die 60D, nur noch SD-Karten unterstützen.
Zudem habe ich neben meinen CF-Karten eh schon eine Ladung SD-Karten (für die Kompaktkamera der Frau, Autoradio, mobilen Medienplayer u.a.) im Haushalt, die man dann als Notspeicher nutzen könnte.
Ich denke für die meisten Anwender sollte die Geschwindigkeit der SD-Karten ausreichen, wenns dann noch schneller sein muss, braucht man wohl schon noch CF.

Sd zu Cf-Adapter

Enjoyyourcamera.com bietet jedenfalls eine interessante Sache für den Übergang, einen SD zu CF-Adapter, so dass man dann zukünftig schon SD-Karten kaufen kann, auch wenn die eigene Kamera noch CF braucht.

Manche Sachen kauft man zweimal …

So, letztens dachte ich mal wieder ein Schnäppchen bei Lidl gemacht zu haben. Ich kaufte mir einen Satz AA und einen AAA-Akkus (mittig im Bild die AA-Versionen). Die AA-Versionen sind mit 2500mAh beschriftet. Da dachte ich, naja als Reserve der Reserve wird es schon mal reichen …

Dann hatte ich letztens mal ein Foto-Shooting im Tanzstudio, wo wir ausschließlich mit Blitz fotografiert haben. Da die in meinem Speedlite eingelegten Akkus schon angeschlagen waren, nahm ich die raus und setzte voll geladene Akkus ein. Soweit so gut, aber nach ca. 2 Stunden gabs ne größere Pause und ich dachte: ok, wechsel mal lieber schonmal die Akkus, nicht das die nachher mittendrin verrecken. Also die Tronic-Akkus reingelegt und da erlebte ich mein böses Erwachen, als es mit dem Shooting weiterging.
Vom ersten Bild an waren die Bilder zu dunkel, sprich die Akkus habens nicht geschafft die Leistung für meine Speedlite bereitzustellen. Also nach kurzer Zeit wieder raus und die ganz ersten Akkus wieder rein, die dann zum Glück noch bis zum Ende durchhielten …
Tja, naja für die Legoeisenbahn der Kinder werden die Akkus wohl noch taugen, aber für Hochleistungsgeräte sollte man halt doch nicht am falschen Ende sparen.

links: Camelion 2500 mAh von Conrad für ca. 10€ – bisher nur gute Erfahrungen
mitte: Tronic 2500 mAh von Lidl für ca. 4€ – tja, fehlt einfach die Leistung
rechts: Ansmann 2700 mAh Ebay für ca. 12€ – bisher auch immer gute Erfahrungen, allerdings auch die teuersten die es so gibt