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Calvinized

So, nachdem der erste Rauch verflogen ist, sitze ich nun am Rechner und versuche noch die Eindrücke vom Wochenende zu verarbeiten und nochmal so einige Sachen nachzuspielen.
Nachdem ich gestern bei einem Fotografie-Workshop von Lightup Events war, gabs heute nochmal passend eine Dosis Photoshop. Beide Tage mit Calvin Hollywood.

So ziemlich als Letztes lies der gute Calvin z.B. einen Hinweis auf ein Tool namens Tutorial Builder raus. Damit kann man seine Aktionen in Photoshop aufzeichnen und als Tutorial speichern.
Ich dachte schon „Mensch, warum sagt der das erst zum Ende“, hätte man doch super seine Aktionen aufzeichnen und zu Hause nachvollziehen können.
Er entschuldigte sich damit, dass er das Tool auch noch nicht lange kennt und nachdem ich es mir gerade mal eine Runde angeschaut habe, muss ich sagen, es läuft leider noch nicht so ganz rund.

Hier mal die Theorie:

In der Praxis sah es bei mir so aus, dass sich das Teil bei mir unter Win7-64 schonmal nur durch Starten des Adobe Extension Managers mit Administratorrechten überhaupt installieren ließ.
Anschließend lief es zwar prinzipiell, allerdings will das Plugin wohl temporär die Bilder in den Programme-Ordner schreiben, was Windows7 nicht so nett findet und es verweigert. Man kann das Tutorial zwar am Ende speichern, aber es fehlen dann die Grafiken.
Startet man nun auch Photoshop mit Administratorrechten, was man ja dann quasi immer müsste, funktioniert zwar das Speichern der Bilder, allerdings zeigte er mir diese nur im Firefox an, nicht jedoch in dem zugehörigem Tutorial Player. Scheinbar verkleinert das Tool die Grafiken auch nicht entsprechend, denn in den Ordnern des Tutorials lagen meine Grafiken mit 3000+px Auflösung.
Naja, das Tool steht vermutlich nicht umsonst in den Adobe Labs und es gibt auch schon einen entsprechenden Eintrag im Forum … Vielleicht schaue ich bei Gelegenheit mal wieder rein und sehe, wie der Stand ist.

Tja, nun auch von Calvin nochmal empfohlen, hab ich mir dann mal noch schnell die Nik Color Efex 4 gekauft, auf welche man, nach der Registrierung der 3er Version aus dem Chip-Adventskalender, vergünstigt upgraden kann. Spätestens bis zum 5.12. muss man die 3er Version wohl dafür registriert haben.
Auf das Workshopbild oben hab ich einfach mal einen der Vignetten-Filter von Nik angewendet.

So, ein paar Bearbeitungen gibts dann ein anderes Mal. Auf jeden Fall erstmal Dank an Calvin, war ein lehrreiches Wochenende.

Sicherung künftig mit SafeSync?

Das Thema ist eigentlich für jeden wichtig, aber mal im Ernst, wer macht es schon richtig regelmäßig: Die Sicherung seiner (Bild-)Daten …
Momentan sah es bei mir so aus, dass ich meine Bilder auf eine externe USB-Festplatte sichere. Dazu verwende ich die Software DirSync.

Das schöne daran fand ich, dass ein wirklicher Abgleich des Sicherungsordners mit dem auf dem Rechner erfolgt. D.h. wenn man auf der lokalen Platte später nochmal Dateien in Ordnern löscht, die bereits mal gesichert wurden, dann werden diese beim nächsten Lauf auch im Sicherungsordner gelöscht.
Der Nachteil an der Lösung ist der, dass man selbst aktiv werden muss und die USB-Festplatte anwerfen und den DirSync-Job anstoßen muss. Bei mir passierte das so in der Regel einmal im Monat.
Ein weiteres Problem ist natürlich, dass der Rechner und die Sicherungsfestplatte in ein und demselben Raum stehen und es im Falle eines Supergaus (Wohnungsbrand) die Sicherung gleich mit entschärfen würde.
Zusätzlich habe ich zwar noch ein RADI5-NAS zu stehen, wo ich aber nur eine Auswahl hinsichere und vor allem meine MP3-Sammlung und Videos für das Schauen und Abspielen im Netz drauf habe.

Tja was bietet sich da nun mehr an als Online zu sichern.
Bisher hatte ich bereits zwei Lösungen im Einsatz, allerdings nur für sonstige Dateien, nicht meine Bilder.
Bei GMX habe ich zu meinem Mailkonto 5 GB Datenspeicher, welche man als eigenes Laufwerk unter Windows einbinden kann und dort Dateien ablegen kann. Der Hauptnachteil ist das es über einen DSL-Anschluss – hab zwar 16MBit aber ja auch nur 768kBit Upload) sehr langsam geht und zudem reichen die 5 GB natürlich nicht für die Bilder.

Die zweite Variante ist DropBox. Hier kriegt man zwar 2 GB kostenlos plus ggf. noch ein bissel Bonus, wenn man mal ein paar Freunde wirbt. Das ist natürlich für die Bilder auch viel zu wenig.

Was ich an der Lösung aber schön fand, man braucht kein eigenes Netzlaufwerk sondern definiert einen Ordner aus dem Dateisystem der gesichert werden soll. Dieser wird dann in den Onlinespeicher synchronisiert und zwar im Hintergrund, ohne dass man es groß merkt. Man kann Dropbox sogar nutzen um einen Ordner über das Internet auf mehreren Rechner zu synchronisieren. Dafür habe ich es vor allem benutzt. Ein kleines Bonusfeature ist, dass man z.B. auch einen Ordner an einen Freund freigeben kann, der auch eine Dropbox hat. Dann kann man sich auf diesem Wege Dateien hin- und herschieben.

Tja, natürlich kann man sich auch bei Dropbox für einen kostenpflichtigen Account anmelden, allerdings kosten dann 100 GB schon 19,99$/Monat.
Das Strato HiDrive kenne ich jetzt noch nicht aus eigenen Erfahrungen, aber da würde man die 500 GB (die ich wohl momentan schon in etwa bräuchte) immerhin schonmal für 9,99€/Monat bekommen.
Da ich schon länger mit der Variante des Onlinebackups überlege, habe ich übrigens Ende letzten Jahres auch schonmal vorsorglich VDSL beantragt.

So, heute habe ich mich aufgrund eines Typs von Knut, auch bekannt als Lordka mal bei TrendMicro angemeldet. Denn dort gibt es zur Zeit den SafeSync genannten und unbegrenzten Onlinespeicher für 1 Monat kostenlos zum testen und für anschließend 44,99€/Jahr. Dies scheint mir erstmal ein sehr fairer Preis und irgendwie sucht man da erstmal den Haken.
Auf jeden Fall habe ich mich entschlossen das mal zu testen und werde das vermutlich dann auch erstmal für 1 Jahr abschließen.
Die Software hab ich soweit installiert und die erste Synchronisation läuft auch gerade.

Von der Art her ist es so eine Mischung aus Dropbox und GMX, was mich aber den ersten Blick wenig verwirrt hat. Denn es wird sowohl ein Netzlaufwerk belegt, als auch ein Ordner zum synchronisieren ausgewählt.
Nachdem ich ein wenig probiert habe, finde ich es aber wiederrum recht praktisch. Denn so hat man die Wahl, ob man einen Ordner aus dem System automatisch synchronisieren lassen will oder ob man Dateien manuell auf das Laufwerk schieben will.
Tja, einziges Problem, am meinem jetzigem Anschluss bräuchte ich 55 Tage, um die Synchronisation abzuschließen. Und bei der Datenmenge in einem Monat würde mir vermutlich mein Provider irgendwann ein wenig auf die Finger klopfen. Vermutlich werde ich den Upload also ein wenig auf die nächsten Monate verteilen und wenn man dann einmal den Stand hat, kommen ja nicht mehr ganz solche Datenmenger dazu …

Animotos Lightroom-Video-Plug-in

Durch den Hinweis von Thomas von lightroom-tutorial.de hab ich mir heute mal nen kostenlosen Account bei Animoto zugelegt.
Dank des Lightroom-Plugins kann man es als Lightroom-Nutzer wohl kaum leichter haben, ein Diashow-Videos zu erstellen und online zu bringen: Bilder auswählen, hochladen, dann weiter im Browser Style aussuchen, Bilder sortieren, Musik auswählen, fertig, man erhält eine E-Mail wenns fertig ist – leider sind in der kostenlos Version nur 30 sec machbar.
Ich glaube das muss sich Magix warm anziehen …

Muss wohl nicht erwähnen, dass man gleich verschicken oder einbinden kann:

Create your own video slideshow at animoto.com.

Direkt-Export von Lightroom zu WordPress

Seit einiger Zeit nutze ich das Lightroom-Plugin LR/Blog, um meine Bilder direkt aus Lightroom ins WordPress zu laden.
Dabei lädt das Plugin über den normalen Export-Dialog von Lightroom die ausgwählten Bilder in die Mediendatenbank und erstellt auf Wunsch gleich einen neuen Artikel mit den Bildern und einen Text. Zum Schluß öffnet sich der Browser mit dem geöffnetem Artikel, so dass man nur noch die Vorschau ansehen braucht und den Artikel dann ggf. freischaltet.

Allerdings muß man in seinem Blog, in meinem Fall WordPress die Rechte haben, die XML-RPC oder Atom-Upload-Funktion zu aktivieren – zu finden unter Einstellungen->Schreiben->Fernpublizieren.

Nachfolgend einige Screenshots, wie ich den gestrigen Artikel erstellt habe.

Zuerst macht man seine normalen Workflow in Lightroom, wählt die hochzuladenen Bilder aus und geht in den Export-Dialog von Lightroom.

Dort wählt man als Export-Ziel das Plugin „LR/Blog“ aus und erhält einen angepassten Export-Dialog, in dem man die Art des Weblog (WordPress, Blogger oder MetaWeblog) auswählt, sowie die URL und die Login-Daten eines Redaktions-Accounts.

Anschließend kann man die normalen Export-Einstellungen wie Bildgröße, Schärfung usw. einstellen.
Schließlich wählt man aus, ob die Bilder nur in die Mediathek geladen werden sollen oder auch gleich ein Artikel erstellt werden soll. Für letzters kann man bereits hier einen Text eingeben und sich den Artikel anschließend im Browser öffnen, um die letzten Anpassungen vorzunehmen.

Nach dem Klick auf „Exportieren“ werden die Bilder hochgeladen und ggf. der Artikel erstellt.

Hat man die Option gewählt, kann man den Artikel nun abschließend bearbeiten und Publizieren.

Planer für blaue und goldene Stunde

Mal wieder von Steffen ein wenig angepickst und da ja im Herbst die blaue Stunde wieder in halbwegs aufstehfreundliche Zeiten rückt, suchte ich nach Tools, um diese berechnen zu lassen.

Nachdem ich auf dem Magic die Android-Anwendung Golden Photo probiert habe, welche für den Urlaub sicherlich ganz nett ist, suchte ich noch nach einem Online-Tool, welches einem gleich eine Liste für den Wohnort auswirft.
Hier wurde ich findig und möchte diese wirklich gut gemachte Anwendung empfehlen.

[browsershot url=“http://jekophoto.de/tools/daemmerungsrechner-blaue-stunde-goldene-stunde/index.php“ width=“450″]

Man kann einen Ort eingeben und sich dann für einen Monat die Zeiten von blauer und goldener Stunde ausgeben lassen, sowie diese als PDF-Datei abrufen und dann schön formatiert ausdrucken.
Als zusätzliche Information findet man auf der PDF noch die Sonnenaufgangs- und Untergangszeiten, sowie die Hauptmondphasen.

Jeffrey’s Exif Viewer

Nachdem ich schon für Lightroom einige von Jeffreys Goodies (Export-Plugin für Picasaweb und GPS-Support) nutze, habe ich mir auch Jeffrey’s Exif Viewer in die Lesezeichen-Symbolleiste gelegt.

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So kann man sich, so denn noch was vorhanden ist, die Exif-Daten eines Bildes im Browserfenster anzeigen lassen. Sinnvoll ist es die gewünschte Grafik vorher per rechten Mausklick->“Grafik Anzeigen“ auszuwählen, da das Tools sonst die erste Grafik auf der Seite zieht. Na und die Exif-Daten eines Werbebanners interessieren einen vermutlich weniger …