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Urlaubsgrusskarte 2.0

So, nach einer längeren Urlaubspause gibt es heute mal wieder einen Post…

Und zwar habe ich während meines Urlaubs natürlich auch Postkarten versendet, wobei ich eigene Fotomotive verwendete.

Postkarte - in Photoshop erstellt

Während ich die vor 2 Jahren noch mit meinem Canon Selphy, welcher leider mittlerweile das Zeitliche gesegnet hat, selbst ausgedruckt und verschickt habe, bin ich mittlerweile dazu übergegangen, diese per App an einen Dienstleister hochzuladen und verschicken zu lassen.
Dies hat den Vorteil, dass man den Drucker nicht mehr mitschleppen muss und keine Briefmarken braucht. Einer der Nachteile ist, dass der Text nicht mehr ganz so persönlich ist, da dieser ja auch gedruckt und nicht geschrieben wird. Dafür kann man sich ja auf der Vorderseite austoben.
Ich nutze seit letztem Jahr die App Urlaubsgruss, wobei mittlerweile z.B. auch Pixum, Cewe und sicherlich auch andere Anbieter diesen Service anbieten.
Der Versand kostet bei meinen Anbieter 1,69 €, was ich ok finde, da man in der Regel ja auch so 1 € für ne Postkarte und dann noch Porto rechnen muss.
Leider kann man bei meinem Anbieter nur ein Foto auswählen, welches dann als Postkarte verschickt wird. Erstellen von Collagen oder gar Eingabe von Text ist leider nicht möglich.
Da ich jedoch meinen Laptop dabei hatte, habe ich mir damit geholfen, dass ich die Vorderseite der Postkarte mit Lightroom und Photoshop erstellt habe, was ja auch den Vorteile hat, dass man dann komplett frei in der Gestalltung ist.
Abschließend habe ich dann die Postkarte als JPG in meine Dropbox gespeichert habe, um sie vom Smartphone mit der App zu versenden.

Leider ist das Erstellen von Collagen mit Photoshop nicht sehr komfortabel, so dass ich mir dann ein paar Druckvorlagen für Lightroom erstellt habe. Dazu kommt die nächsten Tage dann nochmal ein eigener Artikel …

Calvinized

So, nachdem der erste Rauch verflogen ist, sitze ich nun am Rechner und versuche noch die Eindrücke vom Wochenende zu verarbeiten und nochmal so einige Sachen nachzuspielen.
Nachdem ich gestern bei einem Fotografie-Workshop von Lightup Events war, gabs heute nochmal passend eine Dosis Photoshop. Beide Tage mit Calvin Hollywood.

So ziemlich als Letztes lies der gute Calvin z.B. einen Hinweis auf ein Tool namens Tutorial Builder raus. Damit kann man seine Aktionen in Photoshop aufzeichnen und als Tutorial speichern.
Ich dachte schon „Mensch, warum sagt der das erst zum Ende“, hätte man doch super seine Aktionen aufzeichnen und zu Hause nachvollziehen können.
Er entschuldigte sich damit, dass er das Tool auch noch nicht lange kennt und nachdem ich es mir gerade mal eine Runde angeschaut habe, muss ich sagen, es läuft leider noch nicht so ganz rund.

Hier mal die Theorie:

In der Praxis sah es bei mir so aus, dass sich das Teil bei mir unter Win7-64 schonmal nur durch Starten des Adobe Extension Managers mit Administratorrechten überhaupt installieren ließ.
Anschließend lief es zwar prinzipiell, allerdings will das Plugin wohl temporär die Bilder in den Programme-Ordner schreiben, was Windows7 nicht so nett findet und es verweigert. Man kann das Tutorial zwar am Ende speichern, aber es fehlen dann die Grafiken.
Startet man nun auch Photoshop mit Administratorrechten, was man ja dann quasi immer müsste, funktioniert zwar das Speichern der Bilder, allerdings zeigte er mir diese nur im Firefox an, nicht jedoch in dem zugehörigem Tutorial Player. Scheinbar verkleinert das Tool die Grafiken auch nicht entsprechend, denn in den Ordnern des Tutorials lagen meine Grafiken mit 3000+px Auflösung.
Naja, das Tool steht vermutlich nicht umsonst in den Adobe Labs und es gibt auch schon einen entsprechenden Eintrag im Forum … Vielleicht schaue ich bei Gelegenheit mal wieder rein und sehe, wie der Stand ist.

Tja, nun auch von Calvin nochmal empfohlen, hab ich mir dann mal noch schnell die Nik Color Efex 4 gekauft, auf welche man, nach der Registrierung der 3er Version aus dem Chip-Adventskalender, vergünstigt upgraden kann. Spätestens bis zum 5.12. muss man die 3er Version wohl dafür registriert haben.
Auf das Workshopbild oben hab ich einfach mal einen der Vignetten-Filter von Nik angewendet.

So, ein paar Bearbeitungen gibts dann ein anderes Mal. Auf jeden Fall erstmal Dank an Calvin, war ein lehrreiches Wochenende.

gelbe Vögel

Dieses Bild entstand letztens am DHL-Terminal des Flughafen Leipzig. Die schönen gelben Maschinen hoben sich so toll gegen den blauen Himmel ab. Dazu kommt dann noch das Rot des Terminals …

Um das Bild noch ein wenig aufzupeppen, experimentierte ich ein wenig mit Rahmen herum. Das Lightroom-Plugin LR/Mogrify2 bietet ja zwar direkt beim Export das hinzufügen von farbigen Rahmen. Irgendwie wurde ich aber bei dem Bild mit einfachen weißen, schwarzen oder anders einfarbigen Rahmen nicht glücklich und es fehlt leider auch eine Pipettenfunktion, um direkt aus dem Bild eine Farbe aufnehmen zu können.
Also musste doch CS5 herhalten. Den gewünschten Ausschnitt ausgewählt und eine neue Ebene aus der Auswahl erstellt und dieser Ebene eine Kontur von 3 Pixel für den Inneren schwarzen Rahmen gegeben.
Anschließend auf der unteren Ebene den Gaußchen Weichzeichner mit ca. 20px angewendet, so dass der passende äußere Rahmen entsteht.

Laptop – kein Windows sondern Fenster

Leider finde ich den Blogeintrag für die Inspirationsquelle nicht mehr, aber ich wollte es immer mal selbst probieren…
Prinzipiell ist es ja zumindest mit einem mobilem Gerät recht einfach zu machen. Stativ ist natürlich Voraussetzung und alles auf manuell stellen. Tja ich gebe es zu, ich hab nun beim ersten Mal gleich vergessen den Weißabgleich nicht auf Automatik zu stellen … Daher heute erstmal s/w 😉

Mein Pixelrekord – 260 Megapixel

So, heute hab ich meinen Rechner und Photoshop mal ein bißchen gestresst…

Ich habe gestern nachmittag bei super Wolkenbildern am Himmel einige Bilder auf dem Tempelhofer Feld geschossen. Auch das Stativ war dabei und ich wollte auch eine Runde Aufnahmen machen, um ein Panorama-Bild erstellen zu können.
Nun durfte also Photoshop ran und errechnete mir aus 36 Einzelbildern ein Panorama von knapp 72.000×3600 Pixeln (ca. 260 Millionen Pixel). Die gespeicherte Bilddatei nahm 4,4 GByte Plattenplatz in Anspruch!

Leider bin ich mit dem Ergebniss des ganz großen Panoramas nicht so ganz zufrieden, zwar hat das Zusammensetzen prinzipiell ganz gut geklappt, aber die Übergangskanten vom Übereinanderlegen sind doch sehr stark zu erkennen. Und die Bemerkung in der Photoshop-Hilfe, diese doch dann wegzustempeln, ist mir doch ein wenig zu aufwendig.
Zudem sieht man auf jeden Fall in den Wolken die Stelle, an der man die 360 Grad rum ist, da nach der Zeit natürlich die Wolken schon weitergezogen sind und nicht mehr ganz passen.
Naja, hier der Link zum fürs Web heruntergerechneten Ergebnis – Achtung immer noch ca. 2 MByte (18.000×800 Pixel).

Ich erstellte im Anschluss testhalber nochmal ein kleineres Panorama aus nur 6 Bildern, bei welchem die Kante nicht zu sehen ist. Scheinbar ist es also doch eher ein Problem der großen Datenmenge.
Hier das Ergebnis – 0,5 MByte (4079×800 px).