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Kuscheltiger

Schwieriges Motiv, welches Dank RAW-Format nicht in den hellen Fellbereichen ausbrennt und auch vom recht dunklen Hintergrund noch Struktur bleibt.
Dafür wurden die Tiefen ordentlich hoch- und die Lichter runtergezogen. Dann eine ordentliche Schärfung für die Fellstruktur und die Sättigung der Orange- und Gelbtöne vom Fell etwas angehoben.
Vignetten mag ich sowieso und hier fokussiert sie schön das Motiv.
Wenn es genauer interessiert, der findet die Einstellungen in dem unten verlinkten Lightroom-Preset.

Luchs im Tierpark Berlin (fertig bearbeitet)

Lightroom Developer Preset „Kuscheltiger“

Hier übrigens nochmal ein Export vom unbearbeiteten RAW (out of the Cam):

Luchs (out of the Cam)

Altes Eisen

Ich hab mich in den letzten Tagen mal mit dem Docma High-Speed-Raw-Entwicklungssystem beschäftigt und habe mich aufbauend auf einige Developer-Templates an den Bildern der Harzer Schmalspurbahn ausgetobt.
Das System wird im Docma-Heft 49 vorgestellt und in den Folgeheften erweitert.
Grundprinzip ist die Trennung in 3 verschiedene Entwicklungsschritte Vorentwicklung von Helligkeit und Kontrast, Abstimmen der Farbigkeit und Bildstimmung und zum Schluss hinzufügen von Foto-Effekten. Hinzu kommen Presets für das „Checken“ der Potentiale im Bild was Details und Kontraste angeht und Presets zum Reset aller Einstellungen.

Hier stelle ich meine Entwicklungseinstellungen als Preset zur Verfügung:
Lightroom Developer Preset „Altes Eisen“

Daten umstrukturiert

So, ich habe den Kauf einer größeren Festplatte mal für die Umstrukturierung genutzt und meine Datenhaltung ein wenig überdacht. Danke auch an Frank Werner und die Anregungen aus der Imaging School, welche ich gerade besuche.
Folgende Konstellation habe ich jetzt und hoffe die Lightroom-Performance zu steigern:
1. Systemlaufwerk – eine schnelle 128GB-SSD mit SATA/6G als Systemlaufwerk mit der Windows7-Installation
2. Lightroom-Katalog nebst Vorschaudateien, sowie ein Ordner mit für die Arbeit ausgelagerte Bilddateien, wenn man z.B. eine größere Menge Urlaubsbilder bearbeitet – auf einer älteren 64GB-SSD, welche für Windows7 mit Anwendungen dann doch auf Dauer ein wenig knapp geworden war

3. das eigentliche Bild-Dateienarchiv – auf der neue 3TB-Platte
Die alte 2TB-Platte dient noch für weitere Daten, wie die MP3-Sammlung, Videos u.a.
So, zwar ein wenig Off-Topic, aber vielleicht hat ja der ein oder Andere demnächst das gleiche Problem und freut sich über die Hilfe … Die Einbindung der 3TB-Platte war nämlich leider mal wieder nicht ganz so einfach und hat mich dann doch mal wieder 1-2 Stunden Zeit gekostet.

Es war also soweit, die Daten-2TB-Platte näherte sich mit noch 70 freien MB der Füllgrenze, so dass langsam zusätzlicher Speicherplatz hermusste.
Preisleistungsmäßig ist man momentan mit 3TB wohl am besten bedient, da kam der Angebotsnewsletter von K&M gerade recht. Irgendwo noch den Gutschein aus einem älteren Newsletter rausgekramt und nochmal 5 Euro bei der Bestellung gespart und auf dem Nachhauseweg am Alex abgeholt.
Zwar wusste ich, dass es teilweise Probleme mit Platten über 2TB gibt, aber ein noch nicht ganz so altes Board (Asus P7D55D-E LX) und das nun auch noch nicht so ganz alte Win7pro in der 64bit-Version würde doch wohl reichen …
Tja, also kurzerhand eine noch im Tower eingebaute 400MByte-Platte gegen die Neue ausgetauscht und gebootet, kam dann das böse Erwachen – die neue Platte wurde nur mit ca. 750 MByte angezeigt.
Ok, also wohl als erstes doch nochmal ein BIOS-Update machen … Bin da etwas vorsichtig geworden, nachdem ich mir mal mein Autoradio bei nem Firmware-Update zerschossen habe und mache nun ala „never touch a running system“ nur Updates, wenns unbedingt nötig ist.
Das BIOS-Update verlief soweit gut und ich musste nun eh alle Einstellungen im BIOS neu konfigurieren, wo die Platte auch richtig mit 3TB angezeigt wurde. Also Windows hochgefahren, aber leider keine Änderung in der Anzeige der Datenträgerverwaltung …
Also doch nochmal ein wenig Dr. Google befragt, aber leider nicht wirklich den entscheidenen Hinweis gefunden.
Dann rief ich nochmal eine Seite von Seagate auf, welche auf der Festplatte aufgedruckt war und lass nochmal genau. Nun entdeckte ich unten im Kleingedruckten den entscheidenen Hinweis:
– If your system uses the Intel RST driver, your 3TB disk drive may appear to be 800GB. See our support article about the Intel RST driver.

Der Versuch den aktuellen Treiber direkt über den Gerätemanager zu aktualisieren misslang leider, da ich angeblich die aktuellste Versionn haben sollte.
Okay, also zu Intel gegoogelt und den aktuellen RST Treiber für Windows runtergeladen, installiert, neu gebootet und da waren meine 3TB …

Tja, warum nun so ein ja doch recht entscheidener Treiber nicht über die Windows-Updates ausgeliefert werden kann, versteht nun wohl nur MS.

Nummer 4

So, dass Lightroom 4 raus ist, haben ja sicherlich schon an die hunderttausend Seiten vor mir gepostet …

Naja, jedenfalls ist mein erster Eindruck der neuen Prozessengine: einfach toll.
Tiefen, Lichter und der Rest der neuen Regler machen einfach was sie sollen und die Bedienung ist in dem Bereich einfach noch etwas intuitiver.

Bild nach dem Import – LR3-Engine
Bearbeitet mit der LR3-Engine mit Belichtung und Aufhelllicht
Umstellung auf den LR4-Prozess
noch ein wenig mit Tiefen, Lichtern und Klarheit gespielt

Sicherlich ist da noch Optimierungs- und Beschnittpotential, aber die Beispielbilder zeigen denke ich schon ein wenig, was möglich ist.
Im übrigen sieht man im Vergleich des Endbildes mit dem leider stark unterbelichteten Ausgangsbild mal wieder den Vorteil, des Verwenden des RAW bei der Aufnahmen. Man hat eben einfach mal gut 16000 Abstufungen pro Farbkanal an Reserve.

Eine meiner Sorgen, dass die Daten meines alten GPS-Plugins irgendwie nicht übernommen werden, war auch auch unbegründet. Nach dem Update auf die neueste Version von Jeff Friedls Plugin fragt er, ob er die GPS-Daten des Plugins in die GPS-Felder kopieren soll. Dies dauert dann ggf. einen Moment und auch wenn menn es nicht wie üblich mit einen Fortschrittsbalken sieht, arbeitet Lightroom das im Hintergrund ab.
So sind nun also meine ca. 15000 mit GPS-Daten versehenen Bilder auch über die Karte selektierbar.

Nachfolgend noch ein Video, u.a. mit Sven Doelle und Martin Krolop, mit ersten Bildern von Lightroom 4.

Tanzsaal als HDR

Heute mal einige HDR-Versuche mit dieser Aufnahme der Aula in den Beelitz Heilstätten.

Folgende beiden Bilder sind in CS5 aus 3 Aufnahmen entwickelt, einmal mit der Vorgabe „stärker gesättigt“ und die zweite Aufnahme mit „surrealistisch“.


Das folgende Pseudo-HDR entstand nur in Lightroom aus einer Aufnahme mit den Einstellungen:
Wiederherstellung 100
Aufhelllicht 100
Kontrast +100
Klarheit +100
Schwarz 25
Dynamik -15
Wer mag, kann sich die Einstellungen auch als LR-Template herunterladen.

Teufelsberg

So, ein paar Tage lag ich ein wenig flach und hatte dann ein wenig zu tun, für den Fotoclub Berlinbilder rauszusuchen, da wir ein Berlin-Fotobuch zusammenstellen wollen.
Zudem steht Samstag ein Workshop in Beelitz auf dem Programm, wo ich nochmal ein wenig Equipment getestet, Akkus geladen habe usw.

Bei der Suche nach Berlinbildern stieß ich auf dieses Foto vom Teufelsberg, welches mir in seiner Rohfassung nicht so recht gefiel, so dass ich mich da ein wenig in Bearbeitung dran probierte …

Als erstes Dank an Scott Kelby, in dessem Buch „Lightroom 3 für Digitale Fotografie“ ich einen netten kleinen Tipp fand: Irgendwie waren mir die importierten RAW-Bilder immer standardmäßig ein wenig zu flau. Nun kann man im Entwickeln-Modul unter Kamerakalibrierung statt des Profils „Adobe Standard“ das Profil „Camera Standard“ auswählen, um dem ein wenig entgegenzuwirken.
Mit Tipp, den er „Wie Ihre RAW-Fotos eher wie JPEGs aussehen“ nennt, sehen die meisten Bilder wirklich einen Tick besser aus. Daher habe ich mir die Einstellung als Preset gespeichert und wende sie wohl künftig standardmäßig beim Import an.

Beim anschließendem Beschnitt wurde ich in Lightroom nicht glücklich, da im rechtem Bereich immer noch ein paar Blätter oder Schatten übrig blieben, weshalb dann doch Photoshop gestartet wurde.
Dort beseitigte ich die Schandflecken indem ich sie „inhaltsensitiv“ füllte. Wie das funktioniert, habe ich hier schonmal in einem kurzem Video erläutert.

Zur abschließenden Bearbeitung kam wieder Lightroom zum Zuge …
Einen Tipp von Steffen, der es eigentlich auch nur vom Besim hat, habe ich in letzter Zeit öfters mal ausprobiert und habe bei dem Bild zuerst das Aufhelllicht und dann den Schwarzwert (beides in den Grundeinstellungen vom Entwickelnmodul) etwas hochgezogen. Zwar nicht so extrem, wie er es in seinem Artikel beschreibt, aber bei dem Bild fand ich es passend. Zum Abschluss setzte ich noch einen Verlaufsfilter, um den Himmel etwas abzudunkeln.

Schweizerhaus

Ein wenig erstaunt war ich schon, als ich kurz vor Ende der Wanderung um den Griebnitzsee, im Ortsteil Klein Glienicke, zwei solche Schweizer Häuser entdeckte …
Das Mittagslicht war nicht ganz so optimal zum fotografieren. Aber dank ein bißchen Bearbeitung in Lightroom, kam dann doch noch ein ganz nettes Ergebnis heraus.

Herbst revival

Hab mich doch nochmal an meine Herbstbilder rangemacht, da auf lens-flare.de wieder ein Lightroom-Preset veröffentlicht wurde, mit dem ich mal ein wenig herumprobiert habe.

Mein Original:

Mit dem Preset von Christoph Schupmann:

Mein Original:

Mit dem Preset von Christoph Schupmann:

Also ich finde schon, dass die Bilder durch die Tönung interessanter wirken.

Animotos Lightroom-Video-Plug-in

Durch den Hinweis von Thomas von lightroom-tutorial.de hab ich mir heute mal nen kostenlosen Account bei Animoto zugelegt.
Dank des Lightroom-Plugins kann man es als Lightroom-Nutzer wohl kaum leichter haben, ein Diashow-Videos zu erstellen und online zu bringen: Bilder auswählen, hochladen, dann weiter im Browser Style aussuchen, Bilder sortieren, Musik auswählen, fertig, man erhält eine E-Mail wenns fertig ist – leider sind in der kostenlos Version nur 30 sec machbar.
Ich glaube das muss sich Magix warm anziehen …

Muss wohl nicht erwähnen, dass man gleich verschicken oder einbinden kann:

Create your own video slideshow at animoto.com.