Gestern kam ich im Rahmen einen Fotoclubausflugs mal wieder dazu Feuerwerk zu fotografieren.
Am Flughafen Tempelhof fand die Pyro-World statt, eigentlich mehr eine Fachmesse, aber sicherlich kamen ein paar Nebeneinnahmen von Pyrofans und Fotografen, welche sich die abendlichen Feuerwerke anschauen wollten, ganz recht.
Auf jeden Fall hat sich das warten und frieren gelohnt und ich hab ein paar ganz nette Aufnahmen machen können.
Ein wenig hatte ich ja am Teufelsberg geübt. Allerdings waren wir dort mehrere Kilometer weit weg, während wir nun nur ca. 100-150m vor dem Feuerwerk standen.
Da stellte sich das erste Problem schon mit der zu verwendenden Brennweite dar, so dass ich die ganze Zeit mit meiner weitwinkligsten Lins bei 17mm blieb und trotzdem die ganz hohen Geschosse nicht mit drauf bekam.
Das andere Problem beim Feuerwerk fotografieren ist dann natürlich, dass man nie genau weiß, was kommt und man entsprechend schwer die Einstellungen vorplanen kann. Für mich hatte sich der Bulbmodus schon am Teufelsberg ganz gut bewährt und so stellte ich auf ISO100, Blende 4 und versuchte dann mit dem Kabelauslöser immer so lange zu belichten, wie ich dachte. Natürlich hat man dann immer mal wieder ein paar total ausgefressene Bilder, weil bei einer längeren Belichtung doch auf einmal ein paar riesige Explosionen reinplatzten oder wie auch immer.
Zwischendurch ging ich immer mal noch auf Blende 8 und stelle so im Nachhinein fest, dass die meisten dieser Aufnahmen mir am besten gefallen, da man da auch ein wenig länger Belichten konnte und die Gefahr des Ausbrennens nicht ganz so groß ist. Zudem fördert diese Blende dann schon leichte Sternförmigkeit bei den Lichtern …



















