Aquarella 2015

Nach einer etwas längeren Postingpause, heute ein paar Bilder von einer Fototour mit einem Fotofreund ins Regierungsviertel und an die Oberbaumbrücke. Dort fand u.a gestern die Aquarella 2015 statt.

Neues Equipment – mein Foto-Trolley

Hinweis: Die Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Das Transportproblem für Fotoequipment begleitet den Fotografen wohl immer wieder.
Davon, eine Universallösung für jeden Einsatzzweck zu finden, habe ich mich schon lange verabschiedet.
Momentan kommen bei mir folgende Transportmöglichkeiten zum Einsatz:

  • Normaler Rucksack oder z.B. im Alpenurlaub ein größerer Wanderrucksack mit Tascheneinlagen (wie diese z.B.) oder Einschlagtüchern (z.B. von Novoflex), wenn man mit „kleinem Gepäck“ unterwegs ist und auch noch Essen, Trinken und Sonstiges dabei hat. Da passt gut meine 6D mit dem 35mm oder ggf. auch 24-70, sowie evtl. noch das 70-200 rein.
  • Fotorucksack Lowepro Fastpack 350 für Fototouren mit mehr Equipment. Platz für Kamera mit aufgestecktem Objektiv, ein Teleobjektiv und ein weiteres Objektiv, sowieso Kleinkram oder ggf. noch Aufsteckblitz.
  • kleine Fototasche für Städtetrips
  • große Fototasche von Bilora in der Regel als Mitnahmetasche in den Urlaub, wo man mit Kfz hinfährt oder für Fotoausflüge, wo der Weg vom Auto nicht so weit ist. Da passt einiges an Objektiven und/oder Equipment rein, will man dann aber auch nicht lange tragen müssen.
  • Wer sich übrigens über Trageequipment informieren möchte, kann gerne mal einen Abend bei taschenfreak.de verbringen, wo es für so ziemlich alle erhältlichen Taschen und Rücksäcke Packbeispiele gibt.

    Meine neueste Errungenschaft ist nun eine Trolley für Fotoquipment, den es so allerdings nicht fertig zu kaufen gibt.

    Fototrolley

    Zu kaufen gibt es eigentlich nur Fototrolleys, die im Prinzip ähnlich aufgebaut sind, wie Koffertrolleys für den Urlaub. Diese sind sicherlich sinnvoll für den reisenden Fotografen, der sein Equipment in Flieger oder Bahn mitnehmen muss. Mir ging es aber um Erleichterung auf Fototouren, wo ich in der Regel mit dem Auto anreise.
    Ich hatte vor 2,5 Jahren auf der Photokina mal einen Entwurf gesehen. Das Teil war mit seiner eingebauten Minileiter aber vor allem z.B. für Hochzeitsfotografen o.ä. konzipiert und wäre mir auch zu groß gewesen. Es kam auch scheinbar nie in den Handel.
    Fotografen - Leiter - Trolley
    Auf jeden Fall hatte ich das immer noch im Hinterkopf und wollte eben auf jeden Fall etwas mit großen möglichst luftbereiften Rädern.
    Bei einer Google-Suche stieß ich unter anderem auf den Artikel bei Harald Schirmer und fand den Aufbau und die Anregungen sehr interessant. Im großen und ganzen habe ich auch einen ähnlichen Aufbau verwendet, wobei mein Augenmerk darauf lag, dass ich den Trolley möglichst nicht physisch beschädigen wollte.
    Bei Amazon fand ich den empfohlenen Andersen Trolley Royal Shopper XXL mit Luftbereifung in einer stark reduzierten Version, weil die Tasche Verfärbungen aufweisen sollte. Da ich den Trolley ggf. auch für Familienausflüge mit Piknik oder zum Badeausflug verwenden wollte, wählte ich diese Version mit Tasche.

    Als Haupttasche hatte ich bereits eine große Bilora-Fototasche, welche genau auf die Grundfläche des Trolleys passte.
    Als Zubehör orderte ich bei einem Outdooraustatter bei Ebay diverse Packriemen (mit Schnalle und zuschneidbar mit Klett).
    Die Idee mit der Lenkertasche oben fand ich auch sehr gut und habe sie so übernommen. Allerdings wählte ich, statt der Vernietung einer Aluplatte, eine Holzplatte, die ich zusägte und die Enden nach innen abrundend feilte, damit sie besser zwischen die Stangen passte. Dann habe ich zwei lange Schrauben durch die im Rahmen des Trolleys vorhandenen Löcher getrieben.
    An der Holzplatte befestigte ich auch den Klickfix-Adapter und auf der anderen Seite 2 einfache Türgriffe aus dem Ikea, für künftige Befestigungen.
    Bei Stadler hatte ich mir vor Ort alle möglichen Lenkradtaschen angeschaut und mich dann auch für die Rixen und Kaul, allerdings die Version Alingo, entschieden, da diese unten einen gepolsterten Boden und oben einen zuschnürbaren Regenschutz hat. Leider waren mir die Farben vor Ort zu peppig, so dass ich dann doch bei Amazon die etwas neutralere Farbversion bestellte.
    Für die Stativbefestigung wurde ich dann noch im Baumarkt fündig, wo ich mir zwei verschieden große Werkzeugtaschen kaufte, welche eine Gürtellasche aufwiesen, so dass ich sie mit einem Riemen unten anbringen konnte.
    Für die obere Befestigung erwarb ich auch noch Gummi-Spannseile, deren Hakenende genau um die Trolleystangen passt.

    Hier nochmal eine Auflistung der verwendeten Elemente:
    Trolley Royal Shopper XXL ~ 110 €
    Lenkertasche Rixen und Kaul Shopper Alingo ~ 36 €
    KLICKFix Lenkeradapter Caddy ~ 21 €
    2 Werkzeugtaschen aus dem Baumarkt, ähnlich dieser ~ 15 €
    Gummi-Spannseile ~ 5 €
    verschiedene Packriemen ~ 20 €
    Holzplatte und ein paar Schrauben

    Doppelvermietung

    Am vergangenen Wochenende bin ich wieder eines morgens früh raus um Vögel zu fotografieren.
    Dabei entdeckte ich in einer Birke eine Baumhöhle, die fleißig beflogen wurde. Problematisch erschien mir nur, dass dort abwechselnd Star und Kleiber Baumaterial hineinbrachten. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis die mal aufeinandertreffen mussten.
    Dies geschah dann auch und der Star vertrieb den Kleiber. Kurze Zeit später war der Kleiber aber wieder dabei, die Höhle zu befliegen.
    Nach einiger Zeit trafen sie dann nochmals aufeinander und der Kleiber wurde vertrieben. Diesmal traute der Star dem Frieden aber wohl nicht mehr so recht und blieb immer in der Nähe der Höhle auf einem Ast sitzen oder flog nur mal kurz auf den Boden um Baumaterial zu holen.
    Mal sehen, ob ich es am kommenden Wochenende nochmal hinschaffe, um zu sehen, wer dann letztlich die Höhle bezogen hat.

    Die Bilder sind alle von der gleichen Baumhöhle und zeitlich auch so in der Abfolge entstanden, nur meinen Standort wechselte ich zwischendurch mal.

    Hanami – Kirchenblütenfest 2015

    Auch dieses Jahr waren wir mit der Familie wieder auf dem Kirchblütenfest in den Gärten der Welt.
    Hier nun eine kleine Auswahl von Bildern …
    Den Auftritt von Taiko Connection fand ich so cool, dass ich gleich mal in der Bibliothek nach DVDs und CDs mit japanischer Trommelmusik gestöbert habe.

    Vögel am Morgen …

    Mal ein paar Bilder von einem morgentlichen Ausflug mit einem Fotofreund in den botanischen Volkspark Pankow.

    Frühling

    So, war lange Zeit etwas ruhig hier …
    Daher heute mal ein paar Frühlingsgrüße.

    Jahreskalender von Viaprinto – Erfahrungsbericht

    Meine Jahreskalender habe ich dieses Jahr bei Viaprinto bestellt und möchte hier kurz meine Erfahrungen schildern.

    Viaprinto - A3 Kalender

    Vorher habe ich in der Regel bei Photo Dose oder Cewe bestellt, allerdings geht dort der Druck einer kleineren Anzahl von A3-Kalendern – und kleiner wollte ich es nicht machen – doch ganz schön ins Geld.
    Auf der Suche nach einer Druckerei, wo man günstig Kleinauflagen von Kalendern drucken lassen kann, hatte ich mir diesen Beitrag im dforum gespeichert, wo es einige Empfehlungen gab und habe nun dieses Jahr bei Viaprinto bestellt.

    Der Nachteil bei Viaprinto ist, dass man keine Desktop-Software erhält, wo man einfach die JPGs reinschiebt und bestellt. Auch über die Browseroberfläche funktioniert dies nicht so automatisch. Vielmehr muss man die Kalenderblätter fertig auf seinem Rechner erstellen und kann diese dann hochladen und drucken lassen. Hierfür werden auf der Webseite allerdings Vorlagen und Hilfestellungen zum Herunterladen angeboten.

    Viaprinto - Download von Vorlagen

    Der Vorteil bei der Eigenerstellung ist, dass man individueller Gestalten kann.
    Ich habe mir das Paket „Wandkalender 2015 A3 quer“ heruntergeladen. Im Downloadpaket sind Vorlagen für Word, Powerpoint, Acrobat und InDesign enthalten.
    Da ich nur das kleine Cloud-Abo von Adobe habe, besitze ich kein InDesign, womit es sicherlich am komfortabelsten geht. Hierfür gibt es auch ein Video-Tutorial.
    Ich entschied mich also die Kalenderblätter in Photoshop zu erstellen, wozu ich die ebenfalls im Downloadpaket enthaltenen eps-Dateien verwendetete. Diese enthalten die Kalendariumdaten, so dass man nur noch die Grafiken einfügen muss.
    Wenn man die EPS-Datei öffnet erhält man ein Fenster zum Rastern der EPS-Datei. Die richtige Größe wird schon vorgegeben, ich habe nur die DPI auf 300 erhöht, um die empfohlene Druckqualität liefern zu können.

    Photoshop - rastern der EPS-Datei

    Man erhält nun in Photoshop ein leeres Dokument mit dem gerastertem Kalenderblatt. Als Farbraum hat sich nun auch gleich automatisch CMYK eingestellt, wie die Druckerei es gerne hätte.

    Photoshop mit gerastertem Kalenderblatt

    Diesem hab ich noch einen weißen Hintergrund verpasst, indem ich auf einer neuen Ebene ein weißes Rechteck dahintergelegt habe.
    Netterweise ist rechts neben dem Kalender noch Platz für ein Logo, welches ich ebenfalls befüllt habe.
    Nun habe ich ein in Lightroom vorbereitetes Bild als Smartobjekt eingefügt und in den Hintergrund gelegt.

    Photoshop mit fertigem erstem Kalenderblatt

    So, nun habe ich das ganze 12x wiederholt und noch das Titelblatt gestaltet.
    Da ich in der Hilfe gelesen hatte, dass sie das TIFF-Format empfehlen, exportierte ich dann alle 13 Blätter ins TIFF-Format. Mir gelang es jedoch nicht, mit den Dokumenten-Manager auf der Webseite meine TIFF-Dateien hochzuladen, diese wurden gar nicht angezeigt. Daher exportierte ich dann doch nochmal alles nach JPG in höchster Qualitätsstufe, womit der Upload dann auch klappte und ich die Bestellung abschließen konnte.

    Nun war ich natürlich sehr gespannt auf das Ergebnis und staunte nicht schlecht über die Schnelligkeit der Abwicklung.
    Hatte ich die Bilder noch nachts bis kurz nach 0 Uhr hochgeladen, was bei 13 mal 12-14 MByte selbst bei meiner VDSL-Verbindung einen Moment dauert, so wurden diese kurze Zeit später schon in die Produktion gegeben und anschließend versendet. Somit hatte ich die Kalender gute 36 Stunden nach dem Hochladen bereits in Händen.

    Viaprinto - Bestellverlauf

    Auch mit der Qualität bin ich sehr zufrieden und habe somit meine Weihnachtsgeschenke zusammen.
    Beim nächsten Mal würde ich den geringen Aufpreis für das etwas stärkere Papier wohl noch mitnehmen, macht es noch stabiler und bei gut 0,50 € mehr pro Kalender eigentlich ok.
    Ich habe übrigens die matte Papierversion bestellt.

    fertiger Kalender

    25 Jahre Mauerfall

    So, ein aufregendes Wochenende in Berlin geht vorbei.
    Ich glaube nicht zuletzt die Massen von Menschen, die besonders Samstag und Sonntag die Lichtgrenze besichtigt haben, geben der Aktion recht.
    Eine tolle Aktion und hier ein etwas längerer Auszug aus meinen 3 Ausflügen …

    Festival of Lights 2014

    So, im Urlaub bin ich endlich mal dazu gekommen, die Bilder vom diesjährigen Festival of Lights / Berlin leuchtet zu bearbeiten …
    Ich weiß nicht, welche Querelen es da im Hintergrund gab, aber für Besucher finde ich diese beiden konkurrierenden Festivals, die eigentlich das Gleiche präsentieren, sehr verwirrend.
    Toll fand ich dieses Jahr die Gebäude um den Bebelplatz und den Gendarmenmarkt.

    Festival der Riesendrachen

    Am Wochenende fand auf dem Tempelhofer Feld das Festival der Riesendrachen statt.
    Auf dem Weg ins Stadion stellten wir unser Auto in der Nähe ab und schauten vorbei.
    Mal wieder ein Beispiel, was man schönes mit so einer großen Freifläche mitten in der Stadt anfangen kann. Nebenbei fand noch ein Wettbewerb der Feuerwehrleute statt und es war immer noch genug Platz für jede Menge andere Aktivitäten …

    Der Look basiert unter anderem auf dem Preset Grandma’s Lemonade von onOne Software.