Weihnachten in Berlin 2015

Am Donnnerstag war ich mit einigen Fotofreunden auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz und auf dem Rückweg noch am Potsdamer Platz.
Hier nun ein paar Impressionen vom weihnachtlichen Berlin …

Windows 10 und Kalender 2016

So, für den Herbst hatte ich mir vorgenommen, mir mal Windows 10 anzuschauen.
Nachdem ich es erfolgreich auf dem Laptop installiert habe und mein erster Eindruck recht gut war, nahm ich mir nun meinen Hauptrechner vor.
Ich bin kein Freund von Upgrade-Installationen, aber will man das kostenlose Upgrade haben, kam man ja bisher nicht darum herum. Leider hab ich zu spät gelesen, dass man wohl demnächst auch direkt mit dem Windows7-Key eine Neuinstallation machen können soll …
Naja, da ein Windows-Rechner nach mehreren Jahren Laufzeit auch mal eine Neuinstallation vertragen kann, machte ich also erst das Upgrade und installierte Windows 10 ohne eine Übernahme der Daten.
Daher war ich ein paar Tage nicht recht arbeitsfähig, aber seit dem Wochenende läuft nun alles wieder soweit.

Windows 10 Desktop mit Startbild von Photoshop

Windows 10 Desktop mit Startbild von Photoshop

Da der Rechner schon ein wenig in die Jahre gekommen war, gönnte ich ihm auch ein paar Upgrades.
Schon cool, wenn das Systemlaufwerk (Samsung SSD 950 Pro*) nun fast die Lesegeschwindigkeit des Arbeitsspeichers erreicht.
Ok, ist jetzt möglicherweise nicht der aussagekräftigste Benchmark, halt einfach die erste App, die ich im Store fand. Aber die Tendenz ist schon nicht schlecht …

Benchmark SSD gegen Arbeitsspeicher

Benchmark SSD gegen Arbeitsspeicher

In einer der letzten c’t-Hefte ging es auch um den Aufbau von Rechnern, wonach ich meinen Aufbau für einen Bildbearbeitungs-PC wie folgt vornahm:

  • ein großes Gehäuse mit Netzteil nutze ich weiterhin
  • aktuelle Skylake-CPU mit möglichst hohem Takt – meine Wahl fiel auf den i5-6600 mit 3,3 Ghz, welcher Preis-Leistungsmäßig gut lag
  • neue CPU heisst in der Regel auch neues Mainboard, die Wahl fiel auf das MSI Z170A-G45 GAMING*
  • M2-SSD als Systemlaufwerk* (2. Partition darauf für den LR-Katalog und die Vorschaudateien)
  • 16 GB Arbeitsspeicher* in 2 8er Riegeln, so dass hier noch Erweiterungsmöglichkeit besteht
  • meine 2 3TB-Platten blieben im System, auf der ersten liegen die Bilddateien und andere Daten, die zweite dient als interne Backup-Platte
  • Grafikkarte Asus GT740-OC-2GD5 NVIDIA* – ursprünglich dachte ich, ich komme mit der OnBoard-Grafik aus, aber leider konnte ich damit meinen Hauptbildschirm (Dell U2713HM) maximal mit Full-HD ansteuern, daher suchte ich dann noch eine preiswerte GraKa, mit der man vielleicht auch mal was Spielen kann

Mein erstes Projekt unter Windows 10 war nun, meinen 2016 Kalender fertig zu stellen. Wie im letzten Jahr berichtet, bestellte ich auch dieses Jahr wieder bei Viaprinto.
Wieder A3 matt und diesmal aber das etwas dickere Papier, womit ich auf einen Stückpreis von ca 9,50€ komme.

Upload-Screen von Viaprinto mit meinem bestellten Kalender

Upload-Screen von Viaprinto mit meinem bestellten Kalender

* Affiliate Link

Festival of lights 2015

Eine Auswahl meiner bisherigen Ausflüge zu Berlin leuchtet und Festival of lights.

Mit Bildverkauf was Gutes tun

Hin und wieder kriege ich Anfragen, ob eins meiner Fotos verwendet werden darf. Das ist natürlich erstmal nett fürs Selbstwertgefühl, aber bisher wusste ich immer nicht so recht damit umzugehen.

Wolken mit durchbrechenden Sonnenstrahlen

Bei einer der ersten Anfragen, die ich erhielt, wollte jemand ein Panoramabild vom Tempelhofer Feld für die Verwendung einer Zeitung im Bereich der Energiewirtschaft. In der E-Mail wurde ordentlich auf die Tränendrüse gedrückt, dass ja kaum Geld da wäre usw. Irgendwie ließ ich mich breitschlagen und stimmte der Nutzung, gegen die Zusendung eines Belegexemplars, zu.
Blöderweise hatte dann wohl jemand beim Eintüten die Umschläge vertauscht und ich erhielt Wochen später einen Umschlag mit dem Belegexemplar und der Kostenaufstellung für einen anderen Fotografen, der sich sein Bild gut honorieren ließ.
Das ärgerte mich dann im Nachhinein doch ziemlich. Von daher nam ich mir vor, sowas nur noch für Anfragen von wirklich gemeinnützigen Sachen zu machen, was aber bisher noch nicht vorkam.

Das Problem ist aber, dass die Anfragen ja von Leuten kommen, die natürlich eine ordentliche Rechnung, möglichst mit Mehrwertsteuer haben wollen. Da ich kein Gewerbe mehr angemeldet habe und auch seit Jahren keine Steuererklärung mehr mache, könnte ich das also nicht abrechnen. Und der Aufwand für die vielleicht 2-3 Anfragen im Jahr ist mir zu hoch. Daher habe ich zuletzt teilweise Anfragen ignoriert oder abgesagt.

Vor kurzem erhielt ich wieder eine Mail, wo ein Berliner Unternehmerverband meine Nachtaufnahme vom Bethanien für Einladungskarten verwenden wollte.
Diesmal kam mir die Idee, dass ich die Verwendung gegen eine Spendenzahlung, an eine von mir bestimmte gemeinnützige Organisation, zulassen würde.
Darauf ließ man sich scheinbar gerne ein und somit konnte ich mein Bild (nicht unter Wert) abgeben und habe dabei noch was Gutes getan.

Dahlienfeuer 2015

Ein paar Eindrücke vom diesjährigen Dahlienfeuer im Britzer Garten.

IFA 2015 – Rückblick

Am letzten Montag besuchte ich die IFA und präsentiere hier ein paar Impressionen. Hatte erst überlegt, ob ich hingehe, aber wenn man sie schon vor der Haustür hat …

Wenn es ein beherrschendes Thema gab, war es, wie schon auf der Cebit, das „Internet der Dinge“.
Zwar bin ich mittlerweile auch schon Besitzer einer Smartwatch, aber vielen dieser Vernetzungsgeschichten stehe ich dann doch eher skeptisch gegenüber, zumindest wenn es um sicherheitsrelevante Sachen wie peer Bluetooth steuerbare Türschlösser an der Wohnungstür oder das per App zu öffnende Auto geht.
Naja, warten wir einfach mal ab, was da noch so kommt.

Insgesamt sind Fernseher nicht mehr das ganz große Zugpferd wie sonst oft. Das Thema 3D ist hier fast ganz verschwunden, 4K eigentlich ja im mittleren Preisbereich auch schon fast Standard, aber meiner Meinung nach auch aus normalen Betrachtungsabständen kaum ein Unterschied zu Full HD zu sehen. Zumal ja in der Praxis noch kaum zuspielbares Material für 4K existiert.
Was mich hier eher noch anfixt sind die Demos der OLED-Panels, die aber momentan fast ausschließlich die Domäne von LG zu sein scheinen.
Und ein nicht ganz unbekanntes Thema aus der Fotografie hält auch im Wohnzimmer Einzug. Die neueste Generation kann spezielle HDR-Inhalte verarbeiten, welche einen höheren Dynamikumfang versprechen.

Ansonsten hab ich mich mal ein bissel bei den Dronen umgeschaut. Ich warte ja schon sehnsüchtig, dass meine Zano endlich ausgeliefert wird, die ich bei Kickstarter unterstützt habe.

Canon glänzte leider wieder durch Abwesenheit. Bei Sony hatte ich die A7R II mal in der Hand und sonst hatte ich irgendwann genug und an dem Tag über 20.000 Schritte absolviert.

Aquarella 2015

Nach einer etwas längeren Postingpause, heute ein paar Bilder von einer Fototour mit einem Fotofreund ins Regierungsviertel und an die Oberbaumbrücke. Dort fand u.a gestern die Aquarella 2015 statt.

Neues Equipment – mein Foto-Trolley

Hinweis: Die Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Das Transportproblem für Fotoequipment begleitet den Fotografen wohl immer wieder.
Davon, eine Universallösung für jeden Einsatzzweck zu finden, habe ich mich schon lange verabschiedet.
Momentan kommen bei mir folgende Transportmöglichkeiten zum Einsatz:

  • Normaler Rucksack oder z.B. im Alpenurlaub ein größerer Wanderrucksack mit Tascheneinlagen (wie diese z.B.) oder Einschlagtüchern (z.B. von Novoflex), wenn man mit „kleinem Gepäck“ unterwegs ist und auch noch Essen, Trinken und Sonstiges dabei hat. Da passt gut meine 6D mit dem 35mm oder ggf. auch 24-70, sowie evtl. noch das 70-200 rein.
  • Fotorucksack Lowepro Fastpack 350 für Fototouren mit mehr Equipment. Platz für Kamera mit aufgestecktem Objektiv, ein Teleobjektiv und ein weiteres Objektiv, sowieso Kleinkram oder ggf. noch Aufsteckblitz.
  • kleine Fototasche für Städtetrips
  • große Fototasche von Bilora in der Regel als Mitnahmetasche in den Urlaub, wo man mit Kfz hinfährt oder für Fotoausflüge, wo der Weg vom Auto nicht so weit ist. Da passt einiges an Objektiven und/oder Equipment rein, will man dann aber auch nicht lange tragen müssen.
  • Wer sich übrigens über Trageequipment informieren möchte, kann gerne mal einen Abend bei taschenfreak.de verbringen, wo es für so ziemlich alle erhältlichen Taschen und Rücksäcke Packbeispiele gibt.

    Meine neueste Errungenschaft ist nun eine Trolley für Fotoquipment, den es so allerdings nicht fertig zu kaufen gibt.

    Fototrolley

    Zu kaufen gibt es eigentlich nur Fototrolleys, die im Prinzip ähnlich aufgebaut sind, wie Koffertrolleys für den Urlaub. Diese sind sicherlich sinnvoll für den reisenden Fotografen, der sein Equipment in Flieger oder Bahn mitnehmen muss. Mir ging es aber um Erleichterung auf Fototouren, wo ich in der Regel mit dem Auto anreise.
    Ich hatte vor 2,5 Jahren auf der Photokina mal einen Entwurf gesehen. Das Teil war mit seiner eingebauten Minileiter aber vor allem z.B. für Hochzeitsfotografen o.ä. konzipiert und wäre mir auch zu groß gewesen. Es kam auch scheinbar nie in den Handel.
    Fotografen - Leiter - Trolley
    Auf jeden Fall hatte ich das immer noch im Hinterkopf und wollte eben auf jeden Fall etwas mit großen möglichst luftbereiften Rädern.
    Bei einer Google-Suche stieß ich unter anderem auf den Artikel bei Harald Schirmer und fand den Aufbau und die Anregungen sehr interessant. Im großen und ganzen habe ich auch einen ähnlichen Aufbau verwendet, wobei mein Augenmerk darauf lag, dass ich den Trolley möglichst nicht physisch beschädigen wollte.
    Bei Amazon fand ich den empfohlenen Andersen Trolley Royal Shopper XXL mit Luftbereifung in einer stark reduzierten Version, weil die Tasche Verfärbungen aufweisen sollte. Da ich den Trolley ggf. auch für Familienausflüge mit Piknik oder zum Badeausflug verwenden wollte, wählte ich diese Version mit Tasche.

    Als Haupttasche hatte ich bereits eine große Bilora-Fototasche, welche genau auf die Grundfläche des Trolleys passte.
    Als Zubehör orderte ich bei einem Outdooraustatter bei Ebay diverse Packriemen (mit Schnalle und zuschneidbar mit Klett).
    Die Idee mit der Lenkertasche oben fand ich auch sehr gut und habe sie so übernommen. Allerdings wählte ich, statt der Vernietung einer Aluplatte, eine Holzplatte, die ich zusägte und die Enden nach innen abrundend feilte, damit sie besser zwischen die Stangen passte. Dann habe ich zwei lange Schrauben durch die im Rahmen des Trolleys vorhandenen Löcher getrieben.
    An der Holzplatte befestigte ich auch den Klickfix-Adapter und auf der anderen Seite 2 einfache Türgriffe aus dem Ikea, für künftige Befestigungen.
    Bei Stadler hatte ich mir vor Ort alle möglichen Lenkradtaschen angeschaut und mich dann auch für die Rixen und Kaul, allerdings die Version Alingo, entschieden, da diese unten einen gepolsterten Boden und oben einen zuschnürbaren Regenschutz hat. Leider waren mir die Farben vor Ort zu peppig, so dass ich dann doch bei Amazon die etwas neutralere Farbversion bestellte.
    Für die Stativbefestigung wurde ich dann noch im Baumarkt fündig, wo ich mir zwei verschieden große Werkzeugtaschen kaufte, welche eine Gürtellasche aufwiesen, so dass ich sie mit einem Riemen unten anbringen konnte.
    Für die obere Befestigung erwarb ich auch noch Gummi-Spannseile, deren Hakenende genau um die Trolleystangen passt.

    Hier nochmal eine Auflistung der verwendeten Elemente:
    Trolley Royal Shopper XXL ~ 110 €
    Lenkertasche Rixen und Kaul Shopper Alingo ~ 36 €
    KLICKFix Lenkeradapter Caddy ~ 21 €
    2 Werkzeugtaschen aus dem Baumarkt, ähnlich dieser ~ 15 €
    Gummi-Spannseile ~ 5 €
    verschiedene Packriemen ~ 20 €
    Holzplatte und ein paar Schrauben

    Doppelvermietung

    Am vergangenen Wochenende bin ich wieder eines morgens früh raus um Vögel zu fotografieren.
    Dabei entdeckte ich in einer Birke eine Baumhöhle, die fleißig beflogen wurde. Problematisch erschien mir nur, dass dort abwechselnd Star und Kleiber Baumaterial hineinbrachten. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis die mal aufeinandertreffen mussten.
    Dies geschah dann auch und der Star vertrieb den Kleiber. Kurze Zeit später war der Kleiber aber wieder dabei, die Höhle zu befliegen.
    Nach einiger Zeit trafen sie dann nochmals aufeinander und der Kleiber wurde vertrieben. Diesmal traute der Star dem Frieden aber wohl nicht mehr so recht und blieb immer in der Nähe der Höhle auf einem Ast sitzen oder flog nur mal kurz auf den Boden um Baumaterial zu holen.
    Mal sehen, ob ich es am kommenden Wochenende nochmal hinschaffe, um zu sehen, wer dann letztlich die Höhle bezogen hat.

    Die Bilder sind alle von der gleichen Baumhöhle und zeitlich auch so in der Abfolge entstanden, nur meinen Standort wechselte ich zwischendurch mal.