Kategorie-Archiv: Allgemein

IFA 2014

Da ich die ja vor der Haustür habe, hab ich mich mal wieder auf der IFA ein wenig umgeschaut.

Eingang Messe Süd (Berlin, IFA 2014)

DAS Thema dieses Jahr ist ja Wearables, wobei es dabei momentan vor allem um Uhren geht.

Prinzipiell bin ich dem Thema nicht abgeneigt, da auch mal wieder eine neue Uhr her könnte. Wenn ich mich dann allerdings so umschaue, dann macht sich doch schnell Ernüchterung breit. Die meisten Smartwatches erinnern mich vom Aussehen her an Digitaluhren aus den 80ern vom Grabbeltisch.
Nun bin ich auch eh kein Freund von eckigen Uhren, sondern mag eher die klassische Form. Daher gefällt mir das LG-Modell schon etwas besser, aber bei Armband und Gehäuse ist auch da noch Luft nach oben.
Dabei macht die Software von Google schonmal gar keinen so schlechten Eindruck und da wird einem dann klar, wo Google Now dann eigentlich seinen Nutzen hat. Wenn einem auf der Uhr dann angezeigt wird, dass man doch etwas eher zu seinem nächsten Termin los sollte, da es Stau gibt, dann sind das schon nutzbringende Informationen.
Tja und dann das leidige Thema Akkulaufzeit … Beim Smartphone hat man sich ja schon daran gewöhnt, dass es mindestens 1x am Tag ans Netz muss, aber bei der Uhr bin ich da glaube nicht bereit dazu. Für mich muss eine Uhr auch die Uhrzeit anzeigen und nicht erst auf Knopfdruck, damit man Akku spart …
Die Pebble wäre da vielleicht noch interessant, aber ist nun auch schon ein wenig in die Jahre gekommen.
Bleibt abzuwarten, ob für die Uhren vielleicht mal farbige und schnellere E-Inks verfügbar werden oder es mal einen Sprung bei den Akkutechnologien gibt. Bleibt auch zu hoffen , dass sich mal noch mehr etablierte Uhrenhersteller an das Thema wagen.
Interessant ist sicherlich auch, ob Apple morgen abend da mal etwas entgegenzusetzen hat, was den Markt mal ein wenig inspiriert.

Bei den Displays gab es wieder jede Menge Superlativen und man kann auch nicht bestreiten, dass die Entwicklung weiter geht, besonders OLED ist schon wirklich eine tolle Technik.


Und natürlich wird UHD (wie man 4K richtigerweise nennen muss) irgendwann auch Standard sein, so wie es heute Full HD ist. Aber nicht nur, dass es bisher so gut wie keine Inhalte gibt, die man darstellen könnte. Nein da bringen Hersteller Geräte heraus, die dann möglicherweise zukünftig nicht alle UHD-Inhalter darstellen können, weil der Dekoder nicht integriert wurde.
Vergleich von Full HD und UHD bei Phillips (Berlin, IFA 2014)
Fraglich ist auch, wer denn dann überhaupt den Unterschied von FullHD zu UltraHD erkennen kann. Bezeichnenderweise hatte Phillips zwei gleiche Geräte mit zwei verschiedenen Signalen beschossen und dann zwei Lupen angebracht, damit man den Unterschied erkennen kann. Bei normalen Betrachtungsabstand nimmt man nämlich keinen Unterschied war. UHD ist also eher was für die Leute, die sich im Kino freiwillig in die erste Reihe setzen.
Ansonsten ist das Thema Smart-TV weiter in aller Munde. Hier fand ich den Ansatz von Phillips interessant, dass mal ein Hersteller nicht noch wieder eine eigene Plattform aufsetzt, sondern Android integriert.
Erstmal sicherlich nicht schlecht, bei der regelmäßigen Nutzungszeit von Fernsehern ist nur die Frage, wie schnell das dann veraltet und ob man dann nicht lieber vernünftig Funktionen wie Miracast integriert und dann über das Tablet oder Smartphone den Browser auf den Schirm wirft. Zumindest bei meinem Samsung-Fernseher(*) vom letzten Jahr funktioniert das nämlich bisher weder mit dem Nexus 10 (auch von Samsung), noch mit dem auch recht aktuellen Nexus 5.
Daher holt man sich evtl. lieber gleich eine externe Box(*) für die Smartfunktionen.
Interessanter ist die hohe Auflösung dann vielleicht doch für den ein oder anderen Fotografen, spätestens wenn entsprechende OLEDs noch bezahlbarer werden. So kann man dann ggf. auf einen Zweitmonitor verzichten und hat stattdessen alles auf einem extrabreiten und gebogenem Display.

Sonst gab es für den Fotografen nicht so sehr viel Neues. Der Großteil der Branche war so kurz vor der Photokina auch nicht weiter vertreten.
Einzig in der Sony-Halle gab es auch einen recht großen Bereich für den stark angewachsenen Bereich des Elektronikriesen. So wird die QX-Serie erweitert um ein Modell mit APS-C-Sensor und Anschluss für Wechselobjektive(*). Ein damit an ein Smartphone angeflanschtes 400mm Objektiv sieht schon echt scharf aus.


Ich hab mir auch mal die Sony RX 100 III(*) angeschaut. Der integrierte Sucher ist schon schon ein Mehrwert, mir es aber momentan nicht wert, von der Mark II aufzusteigen.

Das Thema Action-Cams und Zubehör dafür war auch gut vertreten.
Formel 1 Bolide bei GoPro (Berlin, IFA 2014)
Ich hatte ja auch vor einem halben Jahr mal bei einem Angebot zugschlagen und mir eine GoPro(*) geholt. Hierfür entdeckte ich ein Aufsteckdisplay(*), mit dem man die GoPro quasi zu einer normalen Kompaktkamera macht. Ob ich es brauche, bin ich aber noch nicht sicher.

Eingan Messe Nord (Berlin, IFA 2014)

Na dann, vielleicht ist ja der ein oder andere auch auf der Photokina. Ich werde voraussichtlich am 19.9. dort sein …

(*) Affiliate-Link

Olympiastadion Berlin

Die Bilder entstanden im Rahmen eine Exkursion des Volkshochschulkurses “Foto-Design“, den ich gerade besuche.

Zwar sind mir viele Gestaltungsregeln schon klar, aber es übt doch immer wieder, wenn man mal “gezwungen” wird ein bestimmtes Thema zu bearbeiten und auch die Vergleichsbilder der anderen Kursteilnehmer sieht.
Bei der ersten Exkursion sollten die klassischen Gestaltungsrichtlinien (Drittel, Linien, Punkte usw.) relativ ausgeprägt angewendet werden.

Piwik statt Google

So, es ist vollbracht. In einem ersten Schritt hatte ich bereits die Social-Network-Links am rechten Bildrand durch passive Versionen ersetzt und die Buttons an den Artikeln mit dem Plugin “2 Click Social Media Buttons” passiv gemacht, bis der Benutzer sie selbst aktiviert.
Heute habe ich nun auch Google Analytics ausgesperrt, nachdem ich seit ca. 2 Wochen Piwik installiert und in mein Blog eingebunden habe.
Zwar waren die Besucher- und Seitenaufrufszahlen bei Analytics in dem Beobachtungszeitraum ca. 10-20% höher, aber da es mir eh nur um Tendenzen geht, kann ich damit leben.

Eichhörnchen im Britzer Garten

Dazu ein Bild von dem kleinen Langohr. Da recht stark gecropt und mit ISO 6400 abgelichtet, lässt die Bildqualität ein wenig zu wünschen übrig, aber dafür kuckt der kleine Nager so schön in die Kamera …

Wissensvermehrung

Unter Über mich -> Know How habe ich eine neue Seite veröffentlicht, auf welcher ich einige meiner wichtigsten Erkenntnisse zur Fotografie aus den letzten Jahren zusammengestellt habe. Ich denke da wird auch noch das ein oder andere hinzukommen, da man ja nie auslernt …

"Es kommt nicht auf die Größe an"

“Es kommt nicht auf die Größe an”

“Wissen ist das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.” (Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach, 1830 – 1916)

Alles Neu und doch beim Alten

So, im großen und ganzen ist es vollbracht, ich glaube man nennt das Relaunch …

Sonnenaufgang Zingst

Ich habe die Umstellung auf eine neues Theme vollzogen. Es ist eines der Standardthemes von WordPress – Twenty Twelve. Der Vorteil ist das man nicht zuviel rumbasteln muss und halbwegs sicher sein kann, dass es auch nach zukünftigen Updates noch läuft. Zudem habe ich festgestellt, dass es alles bot, was ich wollte.
So bin ich damit von 3 auf 2 Spalten zurückgegangen, da mir das mittlerweile zu viel Ballast war. Außerdem wollte ich eine statische Startseite und das Blog in einen Unterbereich verschieben. Zudem sollte das Headerbild variieren. Alles funktionierte nach etwas Umstellerei problemlos.
Die alte Domain weblog.dfoto-berlin.de fällt somit quasi weg, allerdings werden hoffentlich alle alten Beiträge entsprechend an die neue Struktur weitergeleitet. Die Blogartikel liegen jetzt unter www.dfoto-berlin.de/blog/.
Den Feedburner habe ich auch soweit angepasst, ich hoffe, der RSS-Feed kommt damit auch wieder in Euren Readern an.
An der statischen Startseite baue ich noch ein wenig, hier soll mal eine Galerie mit einer Auswahl der schönsten Bilder erscheinen.
Auch an der Navigationsstruktur oben wird sich noch ein wenig was ändern und noch der Punkt Portfolio dazukommen, sowie die anderen Punkte evtl. ein wenig umstrukturiert.

Auch mit dem Datenschutz sieht es jetzt besser aus. Nach dem schon eine Weile aktiven 2-Klick-System für die Social Networks in den Beiträgen, habe ich nun auch das Facebook-Widget verbannt und gegen einfache Links an der rechten Seite ausgetauscht.

Ich hoffe es funktioniert zumindest erstmal alles soweit, wenn nicht, wäre ich über eine Nachricht erfreut…

Willkommen 2013

So, allen noch ein gesundes neues Jahr.
Im Dezember war im Blog und auch fotografisch nicht so viel los. Zwar bastel ich nebenbei immer noch an einem neuen Layout für das Blog, aber bin da irgendwie noch nicht so zufrieden.
Leider sind im letzten Jahr auch meine Jahresprojekte in der Jahresmitte (Urlaub/Einschulung) eingeschlafen, aber ich will zumindest hier im Blog wieder regelmäßig was zeigen.

Tja, zu Weihnachten gabs für die Verwandschaft mal wieder den obligatorischen Kalender, das Winterbild von der Dorfkirche in Tempelhof ziert nun also im Januar bei einigen die Wand.

wpid3484-kalenderblatt_201301.jpg

Was mich bei den meisten Kalendern, die man bestellen kann, immer stört, ist das man die Bilder dort nicht vollformatig gedruckt bekommt, sondern in der Regel ein Panoramaformat draus wird, weil eben noch die Leiste mit Monat und Tagen abgezogen wird.
Eine rühmliche Ausnahme ist hier Vistaprint, welche ich zwar sonst wegen ihrer aggressiven Werbung nicht so mag, aber hier bestellt man einen A4-Kalender und bekommt dort auch die Bilder voll angezeigt. Zudem ist der Kalender eigentlich dann sogar doppelt A4 groß, da die das ziemlich clever lösen und die Kalenderseite auf die Rückseite der Fotos platzieren. Hinzu kommt, dass ich hier für 5 Kalender inklusive Versand günstige 27€ bezahlt habe und das noch inklusive knapp 8€ Aufpreis für Premium Fotopapier.

vistaprint_kalender

Leider gibt es dort noch keine A3-Kalender, so dass ich diese bei 4foto bestellt habe. Qualität und Preis (für 3 Stück knapp 50€ mit Versand) sind auch ok, nur muss man seine Bilder hier halt ein wenig beschneiden.

A3 Kalender von 4foto

Daten umstrukturiert

So, ich habe den Kauf einer größeren Festplatte mal für die Umstrukturierung genutzt und meine Datenhaltung ein wenig überdacht. Danke auch an Frank Werner und die Anregungen aus der Imaging School, welche ich gerade besuche.
Folgende Konstellation habe ich jetzt und hoffe die Lightroom-Performance zu steigern:
1. Systemlaufwerk – eine schnelle 128GB-SSD mit SATA/6G als Systemlaufwerk mit der Windows7-Installation
2. Lightroom-Katalog nebst Vorschaudateien, sowie ein Ordner mit für die Arbeit ausgelagerte Bilddateien, wenn man z.B. eine größere Menge Urlaubsbilder bearbeitet – auf einer älteren 64GB-SSD, welche für Windows7 mit Anwendungen dann doch auf Dauer ein wenig knapp geworden war

3. das eigentliche Bild-Dateienarchiv – auf der neue 3TB-Platte
Die alte 2TB-Platte dient noch für weitere Daten, wie die MP3-Sammlung, Videos u.a.
So, zwar ein wenig Off-Topic, aber vielleicht hat ja der ein oder Andere demnächst das gleiche Problem und freut sich über die Hilfe … Die Einbindung der 3TB-Platte war nämlich leider mal wieder nicht ganz so einfach und hat mich dann doch mal wieder 1-2 Stunden Zeit gekostet.

Es war also soweit, die Daten-2TB-Platte näherte sich mit noch 70 freien MB der Füllgrenze, so dass langsam zusätzlicher Speicherplatz hermusste.
Preisleistungsmäßig ist man momentan mit 3TB wohl am besten bedient, da kam der Angebotsnewsletter von K&M gerade recht. Irgendwo noch den Gutschein aus einem älteren Newsletter rausgekramt und nochmal 5 Euro bei der Bestellung gespart und auf dem Nachhauseweg am Alex abgeholt.
Zwar wusste ich, dass es teilweise Probleme mit Platten über 2TB gibt, aber ein noch nicht ganz so altes Board (Asus P7D55D-E LX) und das nun auch noch nicht so ganz alte Win7pro in der 64bit-Version würde doch wohl reichen …
Tja, also kurzerhand eine noch im Tower eingebaute 400MByte-Platte gegen die Neue ausgetauscht und gebootet, kam dann das böse Erwachen – die neue Platte wurde nur mit ca. 750 MByte angezeigt.
Ok, also wohl als erstes doch nochmal ein BIOS-Update machen … Bin da etwas vorsichtig geworden, nachdem ich mir mal mein Autoradio bei nem Firmware-Update zerschossen habe und mache nun ala “never touch a running system” nur Updates, wenns unbedingt nötig ist.
Das BIOS-Update verlief soweit gut und ich musste nun eh alle Einstellungen im BIOS neu konfigurieren, wo die Platte auch richtig mit 3TB angezeigt wurde. Also Windows hochgefahren, aber leider keine Änderung in der Anzeige der Datenträgerverwaltung …
Also doch nochmal ein wenig Dr. Google befragt, aber leider nicht wirklich den entscheidenen Hinweis gefunden.
Dann rief ich nochmal eine Seite von Seagate auf, welche auf der Festplatte aufgedruckt war und lass nochmal genau. Nun entdeckte ich unten im Kleingedruckten den entscheidenen Hinweis:
- If your system uses the Intel RST driver, your 3TB disk drive may appear to be 800GB. See our support article about the Intel RST driver.

Der Versuch den aktuellen Treiber direkt über den Gerätemanager zu aktualisieren misslang leider, da ich angeblich die aktuellste Versionn haben sollte.
Okay, also zu Intel gegoogelt und den aktuellen RST Treiber für Windows runtergeladen, installiert, neu gebootet und da waren meine 3TB …

Tja, warum nun so ein ja doch recht entscheidener Treiber nicht über die Windows-Updates ausgeliefert werden kann, versteht nun wohl nur MS.

Das war die Photokina 2012

Tja, nun ist sie also vorbei und wir können uns wieder 2 Jahre auf die nächste Messe freuen …
Dank Sigma und Tamron war ich am Freitag und Sonntag kostenlos auf der Photokina. Erstere hatten ja 5.000 Karten verlost und bei Tamron erhielt ich die Karte für die Teilnahme am Tamron Extreme Test. Dank kostenloser Übernachtung bei meinem Schwesterchen, blieb also nur der Flug und die sonstigen Ausgaben während der Tage …

Insgesamt war ich diesmal besser vorbereitet als auf meiner ersten Photokina vor 2 Jahren. Leider entpuppten sich gleich die ersten beiden Veranstaltungen bei Martin Baumann mehr oder weniger als Flopp. Irgendwie geht man scheinbar immer mehr dazu über, der lächzenden Masse ein paar wenig bekleidete Playmates zum Ablichten auf der Bühne zu präsentieren – nichts gegen die hübschen Mädels, aber leider war halt auch der Output des Fotografen so gut wie null. Martin feuerte mehr oder weniger hintereinander weg ein Foto nach dem anderen – evtl. auch um die Leistung seiner Blitzanlagen zu demonstrieren, deren Hersteller er nicht vergaß immer wieder zu erwähnen. Getethered wurde das Shooting auch nicht, sondern dann nur alle 5 Minuten die Speicherkarte gewechselt, um mal was zeigen zu können … Ich ging nach ein paar Minuten weiter und schaut mir die sehr schöne Galerie von Martin Baumann an, wo ich mir zu dem ein oder anderem Foto gewünscht hätte, dass er etwas zu seiner Entstehung und dem Setting gesagt hätte.

Eine halbe Stunde später war nochmal eine als Workshop titulierte Veranstaltung angekündigt, wo ich auch nochmal vorbeischaute. Leider war es nicht viel anders, nur mit dem Unterschied, dass nun eine Gruppe Messebesucher auf die Bühne durfte, von denen nun jeder ein paar Schüsse mit der Blitzanlage machen durfte. Ok, das wars für mich bei Herrn Baumann …
Am Sonntag wollte ich noch einen Vortrag von Robin Preston besuchen, dem aber das Model krank wurde.
Naja, wenigstens gab es noch ein paar kleiner Firmenvorträge, die ganz interessant waren. So ließ ich meine Füße z.B. bei Cewe mal verschnaufen und schaute mir das eine Weile an. Für meine nächsten Fotobücher, werde ich das da sicher nochmal wieder probieren, zumal mir die ausgelegten Demo-Fotobücher mit dem matten Fotopapier sehr gut gefielen.

Ansonsten wollte ich mich mal nach Rucksäcken umschauen, weil ich da irgendwie immer nicht so recht zufrieden bin. Hab da zwar ein paar Sachen gesehen, aber die eierlegende Wollmilchsau gibt es da wohl auch nicht, so dass man möglicherweise doch mit verschiedenen Sachen, je nach Zweck leben muss. Ich muss das nochmal sacken lassen.
Ein witziges Teil fanden wir in der Halle 9, wo ein Hersteller einen Fototrolley im Angebot hatte, bei dem man den Griff zu einer kleinen Stehleiter umfunktionieren kann, wo man oben noch auch nen Spigot für das Anbringen von diversen Sachen hat.

Bei Tamron musste ich natürlich vorbeischauen, da dort auch eins meiner Fotos aus dem Tamron Extreme Test ausgestellt war. (das Porträt unten links auf dem Aufsteller)

Eins der technischen Highlights, wenn auch wohl erst zum Weihnachtsgeschäft verfügbar, scheint mir Sonys RX-1. Eine Kompaktkamera mit Kleinbildsensor …

Insgesamt scheint mir Sony in den letzten Jahren eh der innovativere Hersteller zu sein, wenn ich mir z.B. auch die A99 anschaue …
Und was treibt Canon für seltsame Sachen? Mit der 6D wird schnell mal eine günstige Vollformatkamera rausgekloppt, weil die gelben das ja auch haben … Aber mir ist nicht klar, wer die kaufen soll? Für nen Aufstieg von der 5DMark2 bringt es wohl nicht den Gewinne, wer da WLAN wollte, hat sich das wohl schon extern organisiert. Leute mit einer 7D, die wie ich vielleicht mit dem Vollformat liebäugeln, wird man wohl mit dem Autofokus nicht hinterm Berg hervorlocken. Hätte man der guten wenigstens auch ein Klappdisplay verpasst, wie z.B. der 60D, wäre es ja zumindest ein Argument dafür.
Und nicht zuletzt würde, ich mich zumindest, wenn ich gerade eine 5DMark3 gekauft hätte, irgendwie ein wenig vor den Kopf gestoßen fühlen, wenn ich zu einer 3200€-Kamera noch nen externen WLAN-Adapter und GPS-Empfänger hinzukaufen muss, der nun kurze Zeit später in der abgespeckten 6D standardmäßig verbaut wird. Canon ihr tut Euch gerade mit der Modellpolitik glaube ich keinen Gefallen …

Photokina – der Countdown läuft

So, es schallt ja aus alle Fotoblogs, die Photokina 2012 naht. Auch heise hat schon sein Photokina Spezial gestartet.
Ich bin diesmal auch wieder dabei und hatte schon im Dezember letzten Jahres den Flug gebucht. Nun hoffe ich mal, dass die Lufthansa sich bis dahin mit ihren Flugbegleitern geeinigt hat.
Glücklicherweise kann ich den Besuch ja gleich mit einem Besuch bei meiner Schwester verbinden und spare mir damit auch die Übernachtungskosten.
Ursprünglich wollte ich nur Freitag hingehen und hatte mir schon rechtzeitig eine Karte zum halben Preis bei einer Aktion der fotocommunity geholt. Nun habe ich von Sigma noch eine zweite Karte gewonnen und werde dann evtl. am Sonntag auf dem Heimweg nochmal vorbeischauen.

Wenn noch jemand am Freitag oder Sonntag da sein sollte, kann er sich ja mal melden, vielleicht kann man sich ja treffen …

Olympus-Workshops

So, letztes Wochenende habe ich an zwei OM-D-Workshops teilgenommen.
Durch das Sponsoring von Olympus konnte man für günstige 30€ bei recht bekannten Fotografen reinschauen. Bedingung dabei war dann nur, dass man mit der neuen E-M5 von Olympus fotografiert, welche man gestellt bekam. Die ebenfalls gestellte SD-Karte konnte man dann mit den selbst geschossenen Fotos mit nach Hause nehmen.

Mein erster Workshop war am Samstag “Stillife & Makro” und am Sonntag dann noch “Portrait & Fashion”.
Insgesamt hatte ich am ersten Tag natürlich noch ein wenig zu kämpfen mich in die Eigenarten der Kamera einzuarbeiten. Leider war der Workshopleiter selbst wohl auch noch nicht ganz so fit und wusste z.B. trotz des Themas des Workshops nichts mit der Makro-Taste an der Kamera anzufangen – die Erklärung dafür erhielt ich leider erst gestern.
Auf der Suche nach einer neuen Kamera bin ich ja eigentlich nicht, trotzdem waren beide Workshops recht interessant und haben noch wieder einige neue Ideen gebracht.
Die Kamera an sich ist schon ein feines Stück Technik, für mich persönlich fehlt aber der Anwendungszweck. Mir ist der Body und die Bedienelente dann doch etwas zu fuzzelig – da nehme ich dann zum Fotografieren doch lieber meine DSLR in die Hand. Wenn es auf Mobilität ankommt, also evtl. auf Reisen oder Touren mit der Familie wäre mir die Kamera dann doch noch wieder zu groß und es fehlt mir die ein oder andere Automatikfunktion um schnell mal einen Schnappschuss zu machen. Da bin ich mit meiner X10 momentan recht gut bedient.

Positiv an der Olypmus fiel mir der gute Autofokus, der Bildstabilisator (natürlich vor allen bei den Freihandbildern abseits der Sets) und das abklappbare Touchscreendisplay auf. Letzteres würde ich mir schon auch manchmal wünschen und den Autofokuspunkt im Liveview setzen zu können ist natürlich auch nett.
Negativ fiel mir das Rauschverhalten bei hohen ISOs auf, was bei den Studiosets ja nicht so das Problem war, aber die Versuche nebenher zeigten dies dann doch recht stark. Aber da schlägt halt einfach die Physik zu, bei der Sensorgröße muss man damit wohl mehr oder weniger leben.
Ein paar Kleinigkeiten in der Bedienung (sicherlich per Firmwareupdate sogar behebbar) störten wohl nicht nur mich. So schaltet das Display automatisch ab, wenn man das Auge an den elektronischen Sucher hält, was ja an sich erstmal schön ist. Aber leider reagiert dieser Sensor auch gerne mal bei der Bedienung des Touchscreen, besonders auch im Bildansichtsmodus, so dass dann das Bild weg ist. Zwar lässt sich dies auch deaktivieren, aber dann erhält man auf dem Display gar keine Anzeige mehr, weder das sonst schön einblendbare Optionenmenü, noch die Review-Ansicht des gerade gemachten Bildes.
Über die Artfilter ala Instagram und Konsorten kann man sich sicherlich streiten, dies mag ja auf dem Smartphone, wo man die Ergebnisse evtl. direkt postet oder verschickt, noch ganz nett sein, an einer Kamera könnte ich darauf verzichten und mache es lieber am Rechner. Die Möglichkeit das Bildformat schon in der Kamera vorzugeben finde ich da eher noch nett, weil man halt dann schon eher einen Eindruck bekommt, wie ein Bild dann z.B. in 1:1 aussieht. Verwundert hat mich dann aber doch, dass sich diese Formatauswahl auch auf die RAW-Datei auswirkt, d.h. nach dem Import in Lightroom waren die Bildformate so fest und man kann also dann nicht mehr zurück, da würde ich mir doch wünschen, dass das gesamte Sensorbild gespeichert wird und nur der Ausschnitt schon vorgewählt wäre …
Ein nettes Gimmick für Lightpainter oder auch generell für Langzeitbelichtungen hat die Kamera noch. Und zwar kann man während der Belichtung sehen, wie sich das Bild langsam aufbaut. Beim ersten Workshop gab es dafür z.B. ein Lightpainting-Set und man konnte dann auf dem Display verfolgen, wie Lichter das Bild malten.
So, hier nur noch ein paar Bilder aus den Workshops.

Wofür sich solche Art von Workshops ja wirklich ideal eignen würde, ist das Kennenlernen eines Kamerasystem und somit ggf. besser eine Kaufentscheidung treffen zu können. So kann man nach solch einem Workshop einfach besser entscheiden, ob einem die Kamera liegt, als von 10 Minuten rumfummelei auf einer Messe oder im Elektronikmarkt. Und die paar Euro würde sicherlich der ein oder andere vor einer Kaufentscheidung für solch eine Systemkamera sicherlich gerne anlegen.